U14 behauptet sich in Wiedenbrück

Auch die U14 hat an diesem sehr professionell, hervorragend organisierten Turnier in Wiedenbrück teilgenommen. Ein Wahnsinn, die unsere Freunde vom WTV dieses problemlos organisieren. Unsere Hochachtung!! Die U14 vom VfR Döhren konnten nur mit 12 Spielern anreisen – es gab trotzdem gute Leistungen zu sehen- die anderen Mannschaften haben jeweils ihre Anzahl angepasst.

Insgesamt 9 Mannschaften haben in zwei Gruppen gegeneinander gespielt, wir waren in der 5er Gruppe mit RK Heusenstamm, TSV Handschuhsheim, Wiedenbrücker TV und SC Germania. Gleich unser erstes Spiel ging  gegen den unbekannten Gegner, den RK Heusenstamm in Form einer kleinen Hessenauswahl (ohne Frankfurt). Nach anfänglichen Abtasten konnten wir aber unsere Rugbyskills beweisen und wir haben dieses Spiel mit 15:00 gewonnen. Dann kam mit dem TSV Handschusheim ein Heidelberger Gegner. Diese waren gut aufgestellt und haben mit ihren starken Tacklings unseren Jungs und Mädels schon früh den Schneid abgekauft. Weil wir den Kampf nicht angenommen haben, gab es dann auch zwei „Verletzte“ auf unserer Seite. Das Spiel haben wir verdient 00:25 verloren. Finn ist dann den Rest des Tuniers ausgefallen, so waren wir nur noch 11 Spieler. Doch gegen den Gastgeber Wiedenbrücker Turnverein haben wir wieder die gelernte Spielweise wiedergefunden. Hier konnten wir den Gegner in Schach halten und mit 30:00 gewinnen.

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Als letzter Gegner für diesen Tag stand dann SC Germania an. Diese hatten ebenfalls eine dünne Spielerdecke. Hier konnten wir das Spiel lange offen gestalten, unsere Tacklings saßen genauso wie die der Germanen. Aber im Gegensatz zu früher, konnten wir alle Angriff immer rechtzeitig stoppen. Bis wir uns einmal mit einer schön herausgespielten Kombination auf die Ecke durchsetzten konnten. Am Ende stand es 05:00 für uns. (Es wurde jeweils 2x7min gespielt und ohne Erhöhungskick). Damit hatten wir uns für die Hauptrunde am Sonntag als 2. von 5 Mannschaften qualifiziert.

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Am Sonntag kränkelte auch noch unser Verbinder. So fehlten uns nicht nur die „schweren Jungs“, sondern auch noch die Schaltstelle. Die Hauptgruppe waren wieder 5 Mannschaften, also 4 Spiele. Gleich das erste Spiel des Tages war gegen den SC Frankfurt 1880. Diese haben ebenfalls mit 10 gespielt und konnten ihre routinierte, technisch gute Spielweise aufziehen (da sieht man, was möglich ist, wenn man immer mit 25 Kindern trainieren kann  :-) )… Schön war für die Trainer zu sehen, das unsere „Kleinen/Leichtgewichte“ aus der Mannschaft gut gegengehalten haben und bis zur letzten Minute gekämpft haben. Wir waren auch 2x kurz vor dem Frankfurter Malfeld, doch deren schnellen Spieler konnten jeweils den Versuch verhindern. Wir haben mit 00:30 verloren, aber teilweise hervorragende Tacklings gezeigt und auch einige schöne Balleroberungen. Nach dieser schweren Aufgabe kam dann Hannover 78 als nächster Gegner. Auch hier haben wir den Kampf angenommen und uns gut behauptet – und in den Rucks teilweise hervorragend den Ball erobert. Das Spiel ging mit 00:10 an 78.

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Dann kam wieder TSV Handschuhsheim. Am Vortag hatten diese klar das Spielgeschehen bestimmt mir ihrer kompromisslosen Spielweise. Heute sollten unsere Jungs und Mädels aber den Kampf annehmen. Wir lieferten uns einen Kampf um jeden Ball und Meter, den am Ende die Heidelberger mit 00:10 gewonnen haben. Wir konnten aber zeigen, das wir auch Rugby spielen können. Wenn alle Spieler der U14 nur mit dieser Einstellung spielen würden, was könnten wir erreichen…. :-)  . Als letztes Spiel des Tages stand dann der ASV Köln an. Es war lange ein enges Spiel, ging dann aber ebenfalls mit 05:10 verloren – es hätte aber auch anders ausgehen können.

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So kam am Ende ein 5. Platz von 9 Mannschaften raus. Das ganze Wochenende hat die Mannschaft als solche funktioniert, es gab gemeinsam Freude und Entäuschungen zu verarbeiten. Unsere U14er haben gezeigt, das sie Rugby spielen können! Wenn es uns jetzt noch gelingt, die Spielerdecke ein bißchen auszubauen, sind wir weiter wie der gesamte Verein auf einem guten Weg.

Eure Trainer (aber auch die vielen Eltern) habt ihr jedenfalls stolz gemacht!
Timm und Björn


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